Geschichte von Schloss Ritzen

Das Schloss Ritzen ist eines von vier Schlössern in Saalfelden. Die Burg hat sich über die Jahrhunderte oft verändert, es wurden Anbauten und Abrisse durchgeführt und 1892 wurde ein Großteil des Gebäudes durch ein Feuer zerstört. Als das Schloss in die Obhut der Gemeinde übergeben wurde, konnte der weitere Verfall gestoppt werden, das Gebäude wurde restauriert und renoviert, und es wurden an manchen Stellen Anbauten vorgenommen.


Der Biberghirsch

Der Hirsch vom Biberg ist eine Bronzestatue aus der Zeit der Mittel- und Spätlateinzeit. Bei den Kelten wurden männliche Waldtiere wie Eber, Stiere, Hirsche und Pferde aus Bronze gefertigt. Ihnen wurden göttliche Eigenschaften zugeschrieben wie Stärke und Schnelligkeit.


Berthold Pürstinger

Berthold Pürstinger wurde 1465 in Salzburg geboren und war theologischer Schriftsteller, Weihbischof von Salzburg und Bischof und wurde 1508 von Erzbischof Leonhard von Keutschach zum Bischof vom Chiemsee geweiht.


Kupfererzbergbau

Am Anfang des Kupfererzbergbaues wurde nur gediegenes Kupfer abgebaut, welches danach durch Hämmer geformt wurde. Im Jahr 2.500 v. Christus begann man das Kupfer durch das Ausschmelzen aus seinen Erzen zu gewinnen, um es zu härten, fügte man Zinn hinzu.


Tracht der Frau

Die ursprüngliche Tracht der Frauen bestand aus einem Unterrock mit Ärmeln bis zum Hand-gelenk, einem Mieder, einem schwarzen Stroh- oder Filzhut mit goldener Schnur oder Quaste.


Klosterarbeiten

Die ersten Klosterarbeiten gab es schon im Mittelalter in Frauenklöstern und einigen Männerkonventen. Diese verbrachten Stunden, um Kunstwerke in Handarbeit herzustellen.


römische Fresken

Die römischen Fresken von Saalfelden-Wiesersberg sind der bedeutendste Fund römischer Wandmalerei in Salzburg. Die Fresken zeigen neben einer Tierhetze wie sie im römischen Amphitheater stattfand, unter anderem den „Kampf der Giganten“, einige Gottheiten und eine lebensgroße Darstellung der vier Winde.


Landwirtschaft

Im späten 19. Jahrhundert waren die meisten Menschen in Salzburg in der Landwirtschaft tätig. Die meisten Bauern waren in der Viehzucht tätig. Da die Familie oft zu wenige Mitglieder hatte, um das ganze Gut zu bewirtschaften, stellte man viele Knechte und Mägde ein.


Krippenausstellung

Das Museum Schloss Ritzen in Saalfelden beherbergt eine der größten und volkskundlich bedeutendsten Krippensammlungen Österreichs. Die Sammlung des international bekannten Krippenbauers Alexander Schläffer beinhaltet einzigartige Kastenkrippen und Eingerichte, die zum Teil aus dem 18. Jahrhundert stammen.


Percht und Krampus

Krampusse sieht man am 5. und 6. Dezember als Verkörperung des Bösen, sie sind die Begleiter des heiligen Nikolaus. Krampus kommt von den Begriffen „Klaubauf“ und „Toifi“ diese Namen weisen auf die kirchlichen Nikolausspiele im 16. und 17. Jahrhundert hin.


Feuerwehr in Saalfelden

Früher stellte Feuer für die engen Siedlungen in Saalfelden eine große Gefahr dar. Durch die Holzschindeldächer konnte sich das Feuer schnell ausbreiten. Um es zu löschen, wurde von den Bewohnern eine Schlange bis zum Brunnen gebildet, um das Wasser bis zur Brandstätte zu transportieren.